Und weiter geht's  |  Workshops von Sport bis ....

Nach den ersten drei Tagen haben die Rookies ihre Anfangsnervösität verloren und gehen voll und ganz in ihren Teams auf. Es bilden sich neue Freundschaften und die Kinder/ Jugendlichen schnuppern langsam echte tgm Luft. Alle sind aufgeweckt, interessiert und offen für Neues, wobei sie von den Tutoren in allen belangen unterstützt werden. Manche spielen bereits mit dem Gedanken sich in naher Zukunft am tgm anzumelden.

 

  Team 9 - Die Surfer |  Workshop: Sport ist Mord ... ?

Nicht nur das Fachliche ist wichtig, sondern das Sportliche ebenfalls. Für einen Open Mind benötigt man einen gesunden Körper und Geist. Deswegen wird jedem Team ein Sportworkshop angeboten. Hierbei wird aufgestaute Energie, bei Nutzung des großzügigen Sportareals der Schule, abgebaut. Das TGM, zentral an der U4 gelegen, mitten in Wien, besitzt 4 Turnsäle, eine Kraftkammer, eine Kletterwand und eine sehr schöne Freiluftanlage.  Dieser Workshop bietet eine willkommene Abwechslung zur Konzentration und Präzision. Es wird gespielt und getollt und dazwischen gibt es für alle sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag eine kleine Stärkung.

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  Team 6 - Die Freaks | Workshop: Just for FUN!

Bei neuen Entwicklungen geht es um Ideenfindung, Innovation, Design von intelligenten, smarten Produkten. Die Grundlagen, die Basis wird bei dieser Kreativstation im Industriedesign-Labor vermittelt. Die Grenze bei diesem Innovationsprozess, im Workshop ist einzig die Vorstellungskraft der Kinder, welche von Coaches und Tutoren gebündelt und auf tragfähige Bahnen gelenkt wird, um letztlich auch ein klares Ergebnis aus all den Gedanken zu erhalten. Diese werden dann in einem ersten Schritt in Zeichnungen und Modellen, Prototypen umgesetzt.

 

Team 1 - Die Rasselbande | Workshop: Holzwurm

Nicht nur die Metallverarbeitung und die Elektrotechnik sind spannende Stationen, sondern auch die Modelltischlerei. Hier wird zuerst das bisherige Wissen der Kinder über Holz auf spielerische Art und Weise abgefragt ehe es an das Kennenlernen der Werkstatt geht. Sie lernen Maschinen wie die Bandsäge, die Abricht-und Dickenhobelmaschine, die Tellerschleifmaschine und noch viele weitere kennen. Danach bekamen sie die nötigen Materialeien und legten unter den wachsamen Augen des Coaches und des Tutors los. Es wurde gesägt, geschliffen und geleimt. Daraus entstand ein nützlicher Getränkedeckel aus verschiedenen Holzarten in verschiedenen Farbtönen. Schlussendlich konnte die Maserung noch mit einem Ölfinish zum Vorschein gebracht werden. 

 

 Die 12 jährige Franziska im Interview | Ein Erfahrungsbericht

Frage: Wie bist du zu dem Entschluss gekommen, die Kinder-HTL am TGM zu besuchen?

Franziska: "Ich war ja schon im November im TGM beim Tag der offenen Tür und bin aber leider ein bisschen zu Spät im Haus angekommen, also hatte ich nur genügend Zeit, mir 2 Abteilungen anzusehen. Ich glaube es waren die Abteilungen Elektrotechnik und Maschinenbau. Ein paar Wochen später hat mir meine Mutter gesagt, dass sie einen Flyer aus dem TGM mitgenommen hat, über die Kinder-HTL. Sie hat gemeint, dass das sicher eine gute Idee ist, damit ich mir im Klaren werde, ob ich auf eine HTL gehen möchte oder doch lieber im Gymnasium bleibe."

 

Frage: Wie hat die Kinder-HTL am TGM begonnen und wie war der allgemeine Tagesablauf?

Franziska: "Also ich muss schon sagen, dass ich schon aufgeregt war, als ich dann wieder in den Ferien ins TGM gekommen bin. Den Werkstättenpausenraum hab ich zum Glück gleich gefunden. Dort standen dann lauter Leute in roten und gelben T-Shirts. Dann kam die Abteilungsvorständin und gab uns eine Einführung wie das Ganze ablaufen werden wird. Danach hab ich mich eigentlich ziemlich gut ausgekannt. Es gab 10 Workshops und an jedem Tag konnten wir 2 besuchen."

 

Frage: Gab es auch Pausen oder auch Mittagessen?

Franziska: "Ja, ja, bei der Hälfte jeder Einheit gingen wir wieder in den Werkstättenpausenraum wo wir Kuchen und Saft bekommen haben. Zu Mittag gingen wir in die Mensa vom TGM und konnten uns verschiedene Menüs aussuchen. Bis auf das Schnitzel fand ich alles ur lecker, weil es leider Pute war und kein Schwein."


Frage: Wie groß waren die Teams?

Franziska: "Also in unserer Gruppe waren 10 Andere. Am Anfang kannte ich niemanden, aber ich hab mich dann mit Maria angefreundet und hab den Rest der Woche auch mit ihr alles unternommen. Am Schluss kannte ich dann alle ur gut."

 

Frage: Wie würdest du die Workshops bewerten? Haben sie dir gefallen?

Franziska: "Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich nach der Woche so zirka wissen sollte, ob ich jetzt auf eine HTL gehen mag oder nicht. Die Workshops waren eigentlich alle komplett anders und wir haben viele Dinge gebaut, die wir auch mit Heim mitnehmen durften. Fad ist mir garnicht geworden. Die Coaches und Tutoren waren alle ur lieb und haben uns alles ganz genau erklärt."

 

Frage: Würdest du die Kinder-HTL am TGM weiterempfehlen?

Franziska: "Ja, das würde ich auf jeden Fall. Ich weiß jetzt zum Beispiel das es einen Unterschied zwischen Elektrotechnik und Elektronik gibt und auch was sonst so in den Abteilungen gemacht wird. Ich weiß jetzt auch ganz genau welche Noten ich so zirka haben sollte, damit ich aufs TGM gehen kann. Ganz besonders hat mir gefallen, dass ich ganz offen mit den Tutoren reden konnte und mich auch so gefühlt hab, als würde ich dazugehören. Ich hoffe, dass ich in 2 Jahren aufs TGM gehen kann und das alles klappt."

(Kleiner Auszug aus den stattgefundenen Workshops.)